Das Papageienasyl „Vogelburg Weilrod“ – Geheimtipp für eine Auszeit vom Alltag

„I think animals are angels, earth-angels pointing out for us the steadfast path of love, loyality, optimism, faith, joy, hope. They teach us everything important about life.“

(Sophy Burnham)

Es gibt zwar wenige Orte, die einen den Alltag für kurze Zeit mal ganz vergessen lassen – doch es gibt sie. Einer davon ist die Vogelburg Weilrod: eine kleine Oase im Hochtaunus, die man gewiss mit dem Gefühl verlassen wird, beschenkt worden zu sein – vom Gesang, der ansteckenden Freude und überraschenden Neugier der kleinen und großen Burgbewohner.

Da ich mein Wissen um erlebens- und unterstützenswerte Projekte gerne teile, finden sich hier einige fotografische Eindrücke unseres Ausfluges zur Vogelburg sowie wertvolle Informationen zu diesem besonderen Ort:

„Die Vogelburg, mitten im Naturpark Hochtaunus gelegen, ist ein Vogelpark ganz besonderer Art. Sie verdankt ihre Entstehung und permanente Weiterentwicklung seit 1981 der Initiative eines Vogelliebhabers, der sich aus familiärer Tradition schon seit Jahrzehnten der Pflege von Papageien widmet.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich dieser Park zu einer Schutzburg für Papageien, die von privaten Haltern aus den unterschiedlichsten Gründen abgegeben wurden.

Die Vogelburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, bei den vielen privaten Papageienhaltern ein Bewusstsein für die artgerechte Unterbringung und Haltung dieser hochsensiblen Vögel zu schaffen. Sie steht den privaten Haltern beratend zur Seite.

Sie ermöglicht aber auch den Vögeln durch ihre Unterbringung auf der Vogelburg – vielleicht zum ersten Mal – ein artgemäßes und abwechslungsreiches Tierleben durch Partnerfindung und den notwendigen Lebensfreiraum.

Die Vogelburg wurde im Laufe der Zeit immer mehr zu einem Papageienasyl, zu einem Zufluchtsort und zu einem Altersruhesitz für diese schönen Vögel. Hier können die Tiere bis zu ihrem Lebensende noch ein erfülltes Leben führen, einen Partner finden und gegebenenfalls Nachwuchs aufziehen.“

(Quelle: http://www.vogelburg.de/vogelburg/ueber-uns; 09.09.20)

Auf der Homepage der Vogelburg findet sich neben den Informationen zu den Zielen des Parks auch Wissenswertes über Papageien:

„Wussten Sie, dass…

  • mehr Papageien in Menschenobhut leben als in der Natur?
  • die meisten Papageien in ihrem Leben mehr als fünf Mal den Besitzer wechseln?
  • ein Papagei in der Regel seinen Besitzer überlebt?
  • Papageien Gefühle wie Liebe, Hass und Eifersucht haben und diese auch zum Ausdruck bringen?
  • ein Papagei einen natürlichen Partner braucht?
  • viele Papageienhalter erst nach Jahren allergisch gegen ihren Papageien werden?

Wussten Sie, dass…

  • viele Papageien durch die Einzelhaltung verrückt werden?
  • für jeden überlebenden importierten Papagei zwei andere sterben mussten?
  • ein Papagei täglich mindestens 8 Stunden Zuwendung benötigt?
  • von allen Vögeln die Papageien die am stärksten vom Aussterben bedrohte Art sind?
  • ein Wohnungsnachbar mit der Haltung von Papageien einverstanden sein muss?
  • im Frühjahr fast jeder Papagei nach einem Partner schreit, der niemals kommt?
  • Haltungsprobleme verstärkt erst nach 3 – 4 Jahren (nach Eintritt der Geschlechtsreife) auftreten?
  • Papageien selbst im Winter besser draußen in der Voliere leben als im Wohnzimmer?

Wussten Sie, dass…

  • 90 % aller Papageien wegen der trockenen Wohnzimmerluft an Aspergillose (Lungenkrankheit) leiden?
  • ein gerupfter Papagei – wenn überhaupt – zwei Jahre braucht, um wieder alle Federn zu bekommen?
  • Papageien selbst einen Partner wählen, dem sie dann niemals untreu werden?
  • von 100 Papageien nur 10 sprechen?
  • die meisten Papageien in einem 0,5 m² großen Käfig ihr ganzes Leben verbringen? Dies ist vergleichbar mit einem Menschen der gezwungen wird, 30 – 40 Jahre in einem Raum von der Größe einer Toilette zu verbringen!
  • die meisten Papageien nicht ausgewogen ernährt werden?
  • ein Papagei zwischen 150 und 50.000 Euro kostet und oft als Statussymbol gehalten wird?“

(Quelle: http://www.vogelburg.de/wissenswertes/wussten-sie-dass; 09.09.20)

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Da die Papageien morgens am besten gelaunt und noch nicht müde von menschlichen Besuchern sind, lohnt es sich, direkt um 10 Uhr dort zu sein.

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